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Beirut – Ein Fotospaziergang und Reisebericht aus dem “Kleinen Paris” Libanons
In dem heutigen Blogeintrag dreht sich alles um Libanon’s Hauptstadt Beirut. Ich erzähle von meinen persönlichen Reiseerfahrungen im Februar 2023 und gebe euch auf dem Weg Tipps und Ratschläge, falls ihr selbst einmal in den Libanon fahren wollt. Übersicht: Anreise Beirut! Du charmante, zerstörte Stadt! Schon am Flughafen werde ich mit deiner Gastfreundschaft betraut. Es ist eine junge, weltoffene Dame mit Wohnsitz in der Schweiz und Wurzeln im Libanon dir mir spontan (wir kennen uns erst seit 5 Minuten) einen Platz in ihrem Auto anbietet. Wir rauschen durch die Dunkelheit – Strom für öffentliche Beleuchtung ist nachts abgestellt – und ich werde nach wenigen Minuten an der richtigen Tür in…
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Mein Osterwochenende in Kamerun
In Kamerun ist das Osterwochenende etwas kürzer als in Deutschland. Karfreitag ist auch hier Feiertag, aber am Ostermontag geht’s für Angestellte wie mich schon wieder zurück ins Büro. Genug Zeit aber, um dem Alltag zumindest ein bisschen zu entkommen. Am Freitag bin ich zur Abenddämmerung auf den Nkolondom-Berg nördlich von Yaoundé gewandert. Sonntags war ich auf der Ostermesse. Bei beiden Events hatte ich meine Kamera dabei und nehme euch daher jetzt mit durch eine Bilderserie und die dazugehörigen Geschichten. Wandern bei Dämmerung ist in Kamerun eine heikle Angelegenheit. Zwischen Nachmittagshitze und Finsternis liegen nämlich nur zwei Stunden. Die ersten Kilometer absolvierten wir demnach schwitzend und schnaufend und mussten uns trotzdem…
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Meine erste Woche in Yaoundé
Der augenscheinliche Nachteil an chronologisch geschriebenen Reiseberichten ist, dass sich der Autor zwangsläufig einer Liste voller Aufzählungen ergeben muss, die zwar informativ, jedoch wenig unterhaltsam ist. Ich lief also – es war der fünfte Tag meines Aufenthalts – der Zeit entgegengesetzt, rückwärts durch den innerstädtischen Stadtverkehr, verwandelte Kohlendioxid in Sauerstoff und schaute dem Regen dabei zu, wie er von den Wolken aufgesaugt wurde. Und wenn auch die Taxifahrer im Rückwärtsgang fahren, oder das Ei ein Huhn legen würde – es würde in diesem mir noch so unbekannten Treiben hier nicht weiter auffallen. Auch ist der Prozentsatz an französischen Sätzen, die ich verstehe, rückwärts wie vorwärts gesprochen, ungefähr identisch, was an…
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Fotograf auf einem katholischen Kirchenkonzert in Yaoundé
Jeder Blog hat die Verpflichtung seine Leserinnen und Leser in eine vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen. So auch Wohinnoch? Ich erzähle dir daher heute vom Kirchenkonzert meiner Freundin und ihres Chores, zeige dir Bilder und zum Schluss auch eine Videoaufnahme, die dir hoffentlich ein angenehmer Begleiter zum vierten Advent sein wird. Nimm dir ein Kirschkernkissen und setz die Plüschohren auf, denn es geht los! Die Kirche Nkoayos Die Kirche Nkoayos hat keinen großen Glockenturm, keine goldverzierten Waschbecken, nein, eigentlich nimmt man sie von der Hauptstraße aus nicht einmal wahr. Die Innengarnitur ist nicht viel spektakulärer. Holzbänke, ein paar bunte Gemälde aus Jesus Leben und eine kleine Empore, jedoch ohne Orgel. Auch…
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Vom Dschungel bis auf den Vulkan
Direkt beim Aufstehen stellten wir fest, dass es sonniger und wärmer war, als am Vortag. Dazu noch ein strahlend blauer Himmel, optimale Voraussetzungen also, um den Tag im Regenwald zu verbringen. Im Schweizer Kaffee, wo wir uns am Vortag über die Tour auf den Vulkan erkundigt hatten, ließen wir uns ein Taxi bestellen und los gings. Warum der Taxista im Geländewagen unterwegs war, zeigte uns dann die Fahrt. Die Straße zum Nationalpark Tapantí befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Mit einem normalen PKW stelle ich mir diese Strecke durchaus spaßig vor. Während der Fahrt erklärte er uns einige ein bisschen über das Tal und die Umgebung. Am Nationalpark ließ er…
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Regen auf Backstein in Calais
Wie befürchtet rieselte am Morgen der Schnee leise auf die Dächer der Stadt Boulogne am Meer. Doch schon bevor ich das Haus verlasse sind die Wolken weitergezogen und ich bin optimistisch gestimmt, die Wanderung heute machen zu können. Ein Bus soll mich in eine Gemeinde kurz vor dem Cap Griz Nez fahren, doch ich muss ernüchtert feststellen, dass heute keine Busse aufgrund des Schnees die Stadt verlassen. Es gibt auch keine passende Zugverbindung, sodass ich die Tour für heute absagen muss. Stattdessen entschließe ich mich direkt nach Calais zu fahren, mit dem Gedanken, morgen, bei besserem Wetter die Strecke zum Cap laufen zu können. Calais kam in der letzten Woche…
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Zu Gast bei Freunden
Bei meinem Besuch der Messe wartet nicht nur eine Überraschung auf mich. Im Nachhinein zeigt mein Kumpel Johnson mir seine Heimat.
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Der Sklavenmarkt von Sansibar
Heute bin ich nach einem gemütlichen Vormittag zum ehemaligen Sklavenmarkt der Insel gegangen. Doch dieses Mal waren nicht die Europäer der Grund für diesen Sklavenmarkt sondern...





















