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Neue Startseite für deine Reise nach Kamerun
Nach einigen Wochen Vorbereitung ist es endlich soweit, dass ich dir meine ganz neu überarbeitete Kamerun-Startseite präsentieren kann! Suchst du vielleicht schon seit einiger Zeit nach einer übersichtlichen Seite, auf der du alle wichtigen Informationen von der Planung bis zum Start der Reise finden kannst? Dann ist meine neue Seite „Kamerun – TOP Reiseziele, Blog & Reiseroute“ genau das Richtige für dich! Doch was genau kannst du hier genau erfahren? Will ich überhaupt nach Kamerun? Der Entscheidungsprozess für ein bestimmtes Reiseziel ist nicht einfach. Folgende Fragen tauchen allerdings immer wieder auf: Ist das Land sicher? Was kostet mich eine Reise? Was für Aktivitäten kann ich hier unternehmen? Auf meiner Seite…
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West-Kamerun aus dem Sattel: Bloß nicht Pferdreten
Unser Marsch führte uns durch das große hölzerne Eingangstor der Range hindurch und für mehrere Stunden erst entlang der Erdstraßen, die die über die Hügel verteilten Gemeinschaften verbinden, bis wir schließlich auf kleinere Pfade abbogen und schlussendlich über üppig grüne, hohe Wiesen ritten. Unsere Blicke richteten sich auf die vielen Maisfelder, die sich von der kürzlich erfolgten Ernte erholten und in deren Gefilden die Bewohner die Pflanzen für die Kommende vorbereiteten...
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Foumban: Reise in das Königreich der Bamun
Das Stadttor von Foumban ist ein idealer Botschafter. Mit seinen roten Ziegeldächern, Porträts von Königen, zweiköpfigen Schlangen und einer fiesen Kriegerstatue steht es für die Identität dieser geschichtsträchtigen Stadt. Was es mit all diesen Dingen auf sich hat, dass erfahrt ihr in diesem Blogeintrag. Foumban: Eine Einführung Die gerade geernteten Maisfelder weichen langsam den ersten Steinhäusern, da lenkt mich mein Guide durch das Stadttor. Wir sind in Foumban, der Hauptstadt der Bamun, einer in Westkamerun angesiedelten Volksgruppe und Königreich. Seine Entstehungsgeschichte geht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Der Legende nach täuschte der spätere Fon – das heißt König – Nchare Yen seine Gefährten, um den Mape Fluss alleine mit…
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Meine Rückkehr nach Yaoundé
Nach langer Abwesenheit bin ich zurück in Kamerun. Und dieses Mal länger als jemals zuvor. Bis mindestens Ende 2024 werde ich an den Ort, an dem ich mein Studium beendet habe, zurückkehren. Dieses Mal jedoch nicht als trunkenboldiger, feierlüsternder Student – einem Klischee, welchem ich bekanntermaßen stets mit buchhalterischer Fürsorge nachgekommen bin – sondern als erwachsener Mensch in einem erwachsenem Leben. Normalerweise würde ich jetzt auf die Abonnier-Box hinweisen. Heute jedoch erscheint mir die De-Abo Box als deutlich passender… An all die wenigen, treuen Musketiere, die meinem Blog immer noch – sei es aus Mitleid oder Schadenfreude – folgen: Euch werde ich das Lesevergnügen in diesem Blogeintrag auch noch vergraulen!…
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Babybesuch und Dicke Luft in Douala
Meine letzte Reise nach Douala liegt mittlerweile mehr als ein Jahr zurück. Damals war es die Hochzeit meiner ehemaligen Mitbewohnerin, die mich in die Riesenmetropole am Atlantik lockte. Und auch dieses Mal stieg ich an einem Freitagnachmittag ihretwegen in den Zug. Nun war sie aber nicht mehr meine Mitbewohnerin, sondern stolze Mutter eines Kindes. Nur um es klarzustellen: Zwischen den beiden Tatsachen gibt es keinen Zusammenhang. Und trotzdem hatte ich natürlich allen Grund, sie nun, drei Wochen nach der Geburt zu besuchen. Im Zug nach Douala Mit Douala ist das so eine Sache. Noch während der Zug durch die Vororte tuckerte, wies uns das Personal unbegründet an die Vorhänge zu…
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Ausnahmezustand: Klimakatastrophe in Yaoundé
Lasst uns übers Wetter reden: In Yaoundé herrscht momentan der Ausnahmezustand. Am Arbeitsplatz, beim Mittagstisch und auf WhatsApp gibt es nur noch ein Thema, die plötzliche Kälte. Seit wenigen Tagen liegt über der Stadt ein Tiefdruckgebiet, welches so eisig ist, dass es sich selbst festgefroren hat. Und wer weiß für wie lange? Die Folge: Meine Kollegen werden reihenweise krank und die letzten Überlebenden halten sich verzweifelt mit teppichgroßen Schals über dem Gefrierpunkt. Jeden Morgen höre ich wie ihre Wehklagen über verstopfte Nasen schlimmer werden. Assia! Dabei mahnten Klimaforscher schon seit Jahren, dass Ereignisse wie diese nun häufiger vorkommen werden. Jedoch, wer hört schon noch auf Wissenschaftler? Uns bleibt also nichts…
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Von den Mbororo zum Kaffee-Tycoon: Wanderung am Petpenoun-See
Alle Wanderungen folgen der gleichen Chronologie. Man steigt auf einen Berg, ruft einmal laut „Ohh! Ahh!“, steigt hinab und hat danach eine Entschuldigung beim Abendessen auch den zweiten Tiramisu zu verschlingen. Soweit nichts Neues. In diesem Blogeintrag schreibe ich über meine Wanderung in Westkamerun und versuche euch neben dem Altbekannten auch etwas Abwechslung zu bieten: Die Nachbarschaft eines Mbororo-Dorfes mit einer groß-industriellen Kaffeeplantage. Wir starten unsere Reise am Petpenoun-See. Westkamerun, wie ihr bereits wisst, liegt auf einem Plateau und wird von einer wohltemperierten Hügellandschaft umgeben. Nicht wenige dieser Hügel sind vulkanischen Ursprungs und so haben sich über die Zeit auch einige Krater und Seen gebildet. Immer wieder wechseln unsere Fußsohlen…
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Jahreshauptversammlung und Ausblicke
Liebe Anlegerinnen, liebe Großaktionäre, das Jahr 2023 ist auf der offiziellen Wohinnoch? Jahreshauptversammlung am 31. Dezember zu Ende gegangen. Ich wünsche allen Mitlesenden ein frohes und gesundes 2024! Im letzten Jahr ist auf diesem Blog viel passiert und es sieht so aus, als wenn auch 2024 ein aufregendes Jahr werden wird… 2023 Revue passieren: Die Jahreshauptversammlung Auf unserer Jahreshaupversammlung, bei Ferrero Küsschen und Ayvarsuppe, haben ein Freund, der mir letztes Jahr sehr in der Weiterentwicklung des Blogs weitergeholfen hat, und ich das Jahr Revue passieren lassen: Die Mount Cameroon Besteigung auf 4090 Höhenmeter, die Reise in den Libanon, Autodiebstahl auf Sizilien, der Nigeria Besuch oder allgemein mein Kamerun Aufenthalt haben…
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Entschuldigung, Ihr Blogeintrag verspätet sich um wenige Minuten
Huch! Mehr als zwei Wochen schon ohne neuen Blogeintrag – das gab es seit Juli diesen Jahres nicht mehr. An den Themen liegt es nicht. Erst dieses Wochenende war ich im Süden Kameruns unterwegs, habe Fotos für meine persönliche Challenge „30 Tage Licht„, in der ich euch jeden Monat die besten Fotos präsentieren muss (selbst wenn sie Müll sind). Und auch für Kamerun in Kurz habe ich viele Ideen gesammelt! Doch allein: Die Zeit, die Zeit! Sie rennt und heizt! Arbeitslos müsste man sein! Und bald geht es für Weihnachten zurück in die Berliner Heimat. Alles keine guten Voraussetzungen für einen baldigen Blogeintrag DOCH… Ich verspreche euch: Am Sonntag wird…
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Das ist Katie
Katie will duschen gehen, stolpert über den Zelteingang und liegt auf dem Grasboden. Jetzt ,wo sie sich nicht wehren kann, erlaube ich mir, sie vorzustellen. Katie ist ungefähr 30 Jahre alt und finanzierte sich ihr Leben in der Nähe von Washington DC mit vielen verschiedenen Jobs. Ich kann mich nicht an alle Jobs erinnern, aber ich glaube Yoga-Lehrerin und Tätowiererin waren dabei. Sie kritisiert stark die ausgeprägte Konsumgesellschaft in den Staaten, die durch Werbung jedem weismachen will, er bräuchte dieses und jenes. So kommt es, dass manche Leute in mehreren Fitnessstudios gleichzeitig eine Mitgliedschaft haben und dadurch das Geld zum Fenster rauswerfen. Als ich sie darauf anspreche, dass es in…






















