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Postkarten aus den Bale-Moutains
Heute melde ich mich mit einem neuen Format, über meine Reisen zu berichten: Digitalen Postkarten! In diesem zwei Minuten Video seht ihr die schönsten Fotos, kurze atmosphärische Videoausschnitte und eine kleine Bildunterschrift. Im Januar diesen Jahres war ich in den Bale-Mountains unterwegs, das ist der größte zusammenhängende alpine Lebensraum Afrikas. Auf durschnittlich 3,500 Metern Höhe sind wir dabei fünf Tage gewandert – durch weite Hochplateaus, Regenwälder und bis auf die Spitze des zweithöchsten Berges Äthiopiens, 4,377 Meter hoch. Dank unseres erfahrenen und auch sehr speziellen Guides Mahmud haben wir dabei seltene Arten wie den äthiopischen Wolf oder das Bergnyala gesehen. Doch genug der Worte, hier gehts zu den Postkarten! Als…
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Bale Mountains Trekking Guide: Route, Kosten, Packliste und Reisezeit
Wanderfreunde aufgepasst: Wer in Äthiopien mehrere Tage abseits der Zivilisation unterwegs sein möchte, ist in den Bale Mountains genau richtig. Auf dem Hochplateau in über 3.000 Metern Höhe leben seltene Tiere wie der äthiopische Wolf und die Bergnyala. Dazu kommt einer der letzten großen Regenwälder des Landes. Die Region beherbergt eine außergewöhnliche Flora und Fauna und lässt sich dank der aktuell guten Sicherheitslage (Stand März 2026) vergleichsweise unkompliziert bereisen. Luxusreisende und Saunafreunde dürfen an dieser Stelle allerdings aufhören zu lesen: In den Bale Mountains wird es unbequem – und vor allem kalt. In diesem Blogeintrag erfährst du alles, was du für die Planung deiner Reise in die Bale Mountains wissen…
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Garoua – Stadt des Nordens
Ich bin der Arbeit wegen für eine Woche in Garoua, die mit ihrem Buschland zur Sahelregion gehört. Im Flieger fielen mir bereits die vielen schroffen Hügel um die in einem Hitzekessel liegende Stadt auf. Sie ist zuallererst gekennzeichnet durch eine trockene Hitze, im März klettert das Thermometer gerne einmal bis zu 45 Grad hoch, wenn es vorher nicht schon zerplatzt ist. Der Ort wird überwiegend von den einstigen Nomaden, den Fulbe bewohnt und ist überwiegend muslimisch.
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Der richtige Sitzplatz im Bus – Eine Gebrauchsanweisung
Reisen. Was für ein wunderbares Wort! Von „to rise!“, „aufstehen“, leitet es sich ab und lässt uns sofort an Huckleberry Finn‘s Abenteuer denken. Doch was ist das nur für eine Illusion! In Wahrheit beginnt eine Reise doch immer mit einem „sich setzen“. Auf das verstaubte Moquette eines alten Reisebussitzes zum Beispiel. Nur auf welchen? Diese Frage überfordert nicht wenige Hobby-Abenteurer, weswegen ich mich heute ihrer Antwort widmen möchte. Oder anders: Ein Plädoyer zu Hause sitzen zu bleiben. Als Erster oder als Letzter Einsteigen? „Wie wähle ich beim Einsteigen in den Reisebus den richtigen Sitzplatz aus?“ Welcher Reisende hat sich beim Warten am Bahnhof noch nicht über diese Frage den Kopf…
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Kribi – Alles Was Du Für Deine Reise Wissen Musst
Hier bekommst du alles, was du über deinn Kribi-Aufenthalt wissen musst. Kribi auf einen Blick Unterkunft Hotel Lobé (25€, guter Standard, kein Strandzugang, Wasserfall Lobé nah, +237 699443897) Tara Plage (60€, Strandzugang, Ruheort, Rundbungalows, +237 696128148) Hotel Ilomba (Luxus pur, Ruheort, etwas abseits, Strandzugang 100€) Reisevorschlag Tag 1: EntspannenTag 2: Entspannen Strand, Lobé Wasserfälle, Pirogenfahrt Taxis Emanuel: +237 694337570 Daniel (Moto): +237 697660166 Reisezeit Jun-Sep: Feucht-Trocken und angenehm Okt-Nov: Große Regenzeit Dez-Mrz: Feucht-Trocken und heiß Apr-Mai: Kleine Regenzeit Kribi Vorgestellt Relax. Wir sind in Kribi. Hier geht gar nichts, außer Entspannung eben. Kribi ist die Ostsee oder das Mallorca des Ost- bzw. Westdeutschen. Wer es sich leisten kann, flüchtet am…
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Yaoundé en fête – Der große Jahrmarkt
Außerhalb Kameruns wäre der Rummel „Yafé“ wahrscheinlich in jeder Stadt eine effektive Mietpreisbremse gewesen. Mit seinen abendlichen Vorführungen voll fanatisch feiernder Menschenmassen und ohrenbetäubender musikalischer Darbietungen beschallte dieser im Dezember von früh bis spät die angrenzenden Wohnviertel. Hier in meiner Wohnung mit tadellosem Bild- und Tonempfang auf dem Nachbarhügel gelegen, schien ich jedoch der Einzige gewesen zu sein, der sich gelegentlich einen Lautstärkeregler wünschte. Zu schmerzhaft war der Gedanke daran, dass sich Tausende Menschen amüsierten, während ich meine Masterarbeit schreiben musste. Um meiner Tristesse entgegenzuwirken, half schließlich nur eins: Konfrontation. Und so entschied ich mich, den Jahrmarkt am nächsten Tag selbst zu besichtigen. Kurz die gewundene Straße herunter und schon…
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Wer bist du – und wenn nicht, entschuldigung.
Kennst du diesen Schmerz, wenn dir etwas Peinliches passiert ist und du es nicht mehr geradebiegen kannst? Wenn selbst die Zeit, ein hilfloser Chirurg, deine Würde nicht mehr retten kann und in ihre Akte „Hoffnungsloser Fall“ notiert? Du bist nicht allein. Ich habe neulich festgestellt, dass ich ein Talent für grotesk peinliche Momente habe, ganz besonders im Bereich der interkulturellen Kommunikation und noch besser: Beim Kennenlernen in Kamerun! Heute möchte ich dich einladen, ein paar dieser Situationen nachzuerleben, in der Hoffnung, dass ich meinen Schmerz auf dich abladen kann, um dann wieder butterweich ins nächste Malheur zu treten. Bringen wir es hinter uns! 1. Situation Die erste Situation ereignete sich…
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Wanderung auf den Mount Cameroon – Tag 1: Vom Regenwald auf die Berghütte in der Savanne
Tag 1 von 3. Diese Blogreihe erzählt von meiner Reise in den Südwesten Kameruns, von meiner Wanderung auf den höchsten Berg Westafrikas, den Fako und von dem Tag danach am paradiesischen Vulkanstrand Limbé‘s. Ankunft in Buea, Stadt der Gastfreundschaft Die Busfahrt in den Südwesten Kameruns verläuft merkwürdig leise und effizient. Keine lauten Afrobeats, keine erzwungene Fernsehbeschallung, keine Mittagspausen. Mir bleibt also nur noch der Blick aus dem Fenster. Ich schaue also mit der Nase auf der Busscheibe klebend auf die endlosen, vom Wind geneigten Palmölplantagen. Die Bäume reihen sich nach Brandenburger Art in geraden Linien und festen Abständen aneinander, ohne jemals einen Fremdkörper zwischen ihren Reihen zu dulden. Wir passieren…
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Wanderung auf den Mount Cameroon – Tag 2: Nachts auf den Gipfel und 3000 Meter ins Tal
Tag 2 von 3. Diese Blogreihe erzählt von meiner Reise in den Südwesten Kameruns, von meiner Wanderung auf den höchsten Berg Westafrikas, den Fako und von dem Tag danach am paradiesischen Vulkanstrand Limbé‘s. Klick hier für Teil 1 und Teil 3. Aufstieg auf den Gipfel des Kamerunbergs Es ist noch tiefe Nacht, als wir die Hütte verlassen. Trotz meiner Taschenlampe sehe ich beim Aufstieg nichts außer endloses, schwarzes Geröll. Wichtig ist nur, dass mein nächster Schritt mich nicht in einen dunklen Abgrund wirft. Die Lichter im Tal sind zu schwach, um uns den Weg zu weisen, und die Landschaft flimmert nur kurz im Aufblitzen der Wetterleuchten am Firmament. Man möchte…
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Wanderung auf den Mount Cameroon – Tag 3: Erholung am Vulkanstrand von Limbé
Tag 3 von 3. Diese Blogreihe erzählt von meiner Reise in den Südwesten Kameruns, von meiner Wanderung auf den höchsten Berg Westafrikas, den Fako und von dem Tag danach am paradiesischen Vulkanstrand Limbé‘s. Hier geht es zum 1. Teil und 2. Teil Was gibt es Besseres für wunde Waden als einen Tag am Strand? Richtig. Warum wir dann jedoch den Morgen im botanischen Garten von Limbé begannen, weiß ich auch nicht. Jedenfalls bietet die Stadt mehr als sein frankofones Pendant Kribi (hierzu gibt es schon einen Blogeintrag). Für die Tage, an denen sich der Strandurlauber seiner durchgehend horizontalen Lage schämt, gibt es ein Wildlife Center, alte Lavaspuren und natürlich den…

























