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Ankündigung: Wir veröffentlichen einen Kamerun-Reiseführer
Am 8. November erscheint unser Kamerun-Reiseführer: 120 Seiten mit sechs Reiseregionen, über 330 geprüften Wegpunkten, mehr als 100 Kontakten zu Fahrern, Guides und Unterkünften sowie Routen für ein bis vier Wochen. Geschrieben aus deutscher und kamerunischer Perspektive.
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All-in: Warum ich meinen Job für meinen Reiseblog aufgebe
Heute ist ein besonderer Tag. Nach fast fünf Jahren in Kamerun habe ich meinen Job in der internationalen Zusammenarbeit hinter mir gelassen! Wieso? Ich möchte aus meiner Leidenschaft einen Beruf machen: Reisen und darüber berichten. Ob ich verrückt geworden bin? Ja, wahrscheinlich. Denn mit dieser Entscheidung trete ich eine ganz eigene, risikoreiche Reise an, die in die Selbstständigkeit. Doch wie kam es zu dieser Idee, wo stehe ich aktuell und wohin soll die Reise gehen?
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Ein Nachmittag bei den Flusspferden von Pouss
Fünfundzwanzig Flusspferde, ein wackliger Einbaum und ein Guide, der lieber am Ufer bleibt: Unterwegs in Pouss im Norden Kameruns, zwischen den Lehmkuppeln der Mousgoum, dem Maga-See und dem Grenzfluss Logone. Und mit der Antwort auf die Frage, ob Flusspferde eigentlich schwimmen können.
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Ebodjé – Strandurlaub und Schildkröten in Kamerun
Ein Blick auf die Landkarte Kameruns hat bei mir vor einiger Zeit eine Frage aufgeworfen: Bei 400 Kilometern Küste, wieso redet man immer nur von den selben zwei Orten mit Strand? Kribi und Limbé. Kann man nirgendwo anders in der Hängematte baumeln und sich vom Meeresrauschen berieseln lassen? Doch! In Ebojdé, einem abgeschiedenen, seelenruhigen Dorf mit einer kleinen, lokal aufgebauten Ökotourismus-Anlage, sowie der Möglichkeit Riesenschildkröten in der Natur zu sehen. Letztes Wochenende war es dann endlich soweit: Ich stattete Ebodjé einen ersten Besuch ab! Hier geht es zu meiner abenteuerlichen Anreise. Reiseinfos zu Ebodjé Lokal verwalteter Eco-Tourismus Ebodjé liegt 50 Kilometer südlich von Kribi, dem beliebtesten Strandort Kameruns. Von hier…
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Garoua – Stadt des Nordens
Ich bin der Arbeit wegen für eine Woche in Garoua, die mit ihrem Buschland zur Sahelregion gehört. Im Flieger fielen mir bereits die vielen schroffen Hügel um die in einem Hitzekessel liegende Stadt auf. Sie ist zuallererst gekennzeichnet durch eine trockene Hitze, im März klettert das Thermometer gerne einmal bis zu 45 Grad hoch, wenn es vorher nicht schon zerplatzt ist. Der Ort wird überwiegend von den einstigen Nomaden, den Fulbe bewohnt und ist überwiegend muslimisch.
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Der richtige Sitzplatz im Bus – Eine Gebrauchsanweisung
Reisen. Was für ein wunderbares Wort! Von „to rise!“, „aufstehen“, leitet es sich ab und lässt uns sofort an Huckleberry Finn‘s Abenteuer denken. Doch was ist das nur für eine Illusion! In Wahrheit beginnt eine Reise doch immer mit einem „sich setzen“. Auf das verstaubte Moquette eines alten Reisebussitzes zum Beispiel. Nur auf welchen? Diese Frage überfordert nicht wenige Hobby-Abenteurer, weswegen ich mich heute ihrer Antwort widmen möchte. Oder anders: Ein Plädoyer zu Hause sitzen zu bleiben. Als Erster oder als Letzter Einsteigen? „Wie wähle ich beim Einsteigen in den Reisebus den richtigen Sitzplatz aus?“ Welcher Reisende hat sich beim Warten am Bahnhof noch nicht über diese Frage den Kopf…
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Kribi – Alles Was Du Für Deine Reise Wissen Musst
Hier bekommst du alles, was du über deinn Kribi-Aufenthalt wissen musst. Kribi auf einen Blick Unterkunft Hotel Lobé (25€, guter Standard, kein Strandzugang, Wasserfall Lobé nah, +237 699443897) Tara Plage (60€, Strandzugang, Ruheort, Rundbungalows, +237 696128148) Hotel Ilomba (Luxus pur, Ruheort, etwas abseits, Strandzugang 100€) Reisevorschlag Tag 1: EntspannenTag 2: Entspannen Strand, Lobé Wasserfälle, Pirogenfahrt Taxis Emanuel: +237 694337570 Daniel (Moto): +237 697660166 Reisezeit Jun-Sep: Feucht-Trocken und angenehm Okt-Nov: Große Regenzeit Dez-Mrz: Feucht-Trocken und heiß Apr-Mai: Kleine Regenzeit Kribi Vorgestellt Relax. Wir sind in Kribi. Hier geht gar nichts, außer Entspannung eben. Kribi ist die Ostsee oder das Mallorca des Ost- bzw. Westdeutschen. Wer es sich leisten kann, flüchtet am…
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Yaoundé en fête – Der große Jahrmarkt
Außerhalb Kameruns wäre der Rummel „Yafé“ wahrscheinlich in jeder Stadt eine effektive Mietpreisbremse gewesen. Mit seinen abendlichen Vorführungen voll fanatisch feiernder Menschenmassen und ohrenbetäubender musikalischer Darbietungen beschallte dieser im Dezember von früh bis spät die angrenzenden Wohnviertel. Hier in meiner Wohnung mit tadellosem Bild- und Tonempfang auf dem Nachbarhügel gelegen, schien ich jedoch der Einzige gewesen zu sein, der sich gelegentlich einen Lautstärkeregler wünschte. Zu schmerzhaft war der Gedanke daran, dass sich Tausende Menschen amüsierten, während ich meine Masterarbeit schreiben musste. Um meiner Tristesse entgegenzuwirken, half schließlich nur eins: Konfrontation. Und so entschied ich mich, den Jahrmarkt am nächsten Tag selbst zu besichtigen. Kurz die gewundene Straße herunter und schon…
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Wer bist du – und wenn nicht, entschuldigung.
Kennst du diesen Schmerz, wenn dir etwas Peinliches passiert ist und du es nicht mehr geradebiegen kannst? Wenn selbst die Zeit, ein hilfloser Chirurg, deine Würde nicht mehr retten kann und in ihre Akte „Hoffnungsloser Fall“ notiert? Du bist nicht allein. Ich habe neulich festgestellt, dass ich ein Talent für grotesk peinliche Momente habe, ganz besonders im Bereich der interkulturellen Kommunikation und noch besser: Beim Kennenlernen in Kamerun! Heute möchte ich dich einladen, ein paar dieser Situationen nachzuerleben, in der Hoffnung, dass ich meinen Schmerz auf dich abladen kann, um dann wieder butterweich ins nächste Malheur zu treten. Bringen wir es hinter uns! 1. Situation Die erste Situation ereignete sich…
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Wanderung auf den Mount Cameroon – Tag 1: Vom Regenwald auf die Berghütte in der Savanne
Tag 1 von 3. Diese Blogreihe erzählt von meiner Reise in den Südwesten Kameruns, von meiner Wanderung auf den höchsten Berg Westafrikas, den Fako und von dem Tag danach am paradiesischen Vulkanstrand Limbé‘s. Ankunft in Buea, Stadt der Gastfreundschaft Die Busfahrt in den Südwesten Kameruns verläuft merkwürdig leise und effizient. Keine lauten Afrobeats, keine erzwungene Fernsehbeschallung, keine Mittagspausen. Mir bleibt also nur noch der Blick aus dem Fenster. Ich schaue also mit der Nase auf der Busscheibe klebend auf die endlosen, vom Wind geneigten Palmölplantagen. Die Bäume reihen sich nach Brandenburger Art in geraden Linien und festen Abständen aneinander, ohne jemals einen Fremdkörper zwischen ihren Reihen zu dulden. Wir passieren…






















