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30 Tage Licht – Fotos des Monats Dezember
Das alte Jahr liegt hinter uns und ich muss noch eines loswerden: Meine Lieblingsfotos des Monats Dezember. Im Dezember bin ich zum Weihnachtsurlaub von Kamerun nach Deutschland zurückgekehrt und habe dort einmal die Gelegenheit gehabt meine Foto-Leidenschaft an meinen Freunden und der Familie auszulassen. Die Fotos drehen sich daher heute weniger um meine Reisen. Weihnachten Zuhause Dieses in rot getauchte Bild meiner Oma ist nicht wie viele glauben in einem Studio, sondern spontan am Weihnachtsabend entstanden. Es zeigt die lebenslange Freude übers Schenken und Beschenkt-Werden. Letztes Weihnachten habe ich übrigens in Kamerun verbracht. Dort wird – unter den Christen – natürlich auch Weihnachten gefeiert. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war ich zu…
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Adiós México- der Abschied
Der Himmel weint, als die riesige Maschine auf die Startbahn zurollt. Der Höhepunkt des sich seit Wochen hinziehenden Abschieds ist erreicht, nun erstreckt sich unter mir diese monströse Stadt, in der ich vor fast genau zwölf Monaten landete. Während des Starts sehe ich Millionen von kleinen Lichtern immer kleiner werden und schließlich unter einer dicken Wolkendecke verschwinden. Die Natur als Spiegel der Seele. Eine in der Literatur häufig aufgegriffene Idee, um die Gefühle, die rübergebracht werden sollen, noch zu intensivieren. Fühle ich mich also traurig? Bin ich niedergeschlagen? Erstaunlicherweise nicht. Ich freue mich nämlich genauso wie vor einem Jahr auf das vor mir Liegende. Dazu kommt, dass ich meinen Abschied…
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Mein kleines WM-Update
Es ist also wirklich geschehen. Während in der deutschen Medienlandschaft der Weltuntergang oder zumindest der Untergang des deutschen Fußballs, was an sich ja eigentlich doch recht ähnlich ist, heraufbeschworen wird, befindet sich Mexiko im Freudenrausch. Zum Spiel ist wohl bereits alles gesagt und geschrieben worden. Die Mannschaft spielte freud- und lustlos, nahm den Kampf, zu dem die Mexikaner aufforderten, nicht an. Am Ende stand ein vollkommen verdienter Auftaktsieg von El Tri. Ich sah das Spiel bei mir zuhause mit meiner Gastfamilie, alle trugen das Trikot der Selección, einschließlich meiner Wenigkeit. Vor dem Spiel wurde mir gedroht, meine verbleibende Zeit bei den Autos schlafen und mich vom Rasen im Garten ernähren…
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Wahlpropaganda und Respekt
Ein kleines Kind singt in einer traditionell anmutenden Tracht davon, dass die Zukunft in den Händen der orangen, der bürgerlichen Bewegung liege. Am Ende des kurzen Spots fliegt ein weißer animierter Adler vor einem orangen Hintergrund ins Bild, eine weiße Schrift verkündet Movimiento Ciudadano. Wie man sich bereits denken kann, handelt es sich um einen TV-Werbespot, der mit unveränderter Tonspur übrigens genauso, nur ohne Bild, auch im Radio läuft. Im Sommer finden in Mexiko Präsidentschaftswahlen statt und so sind die Medien schon fast überflutet von Parteiwerbung, die alle um die Gunst der Wähler buhlen oder seitens des Staates dazu auffordern, an den Wahlen teilzunehmen. Movimiento Naranja sticht jedoch hinaus, es…
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Der Weg in eine andere Welt
Noch ist es dunkel. Bevor der Tag beginnt, werfe ich meinen Wahlschein in den Briefkasten. Ich bewege mich anschließend geradlinig Richtung Bahnhof. Vor mir auf der Treppe torkeln zwei betrunkene Jugendliche auf dem Weg nach Hause. Einer der beiden macht mit einem indischen Akzent einen Inder nach. Mein Rucksack ist dieses Mal etwas schwerer geworden. Mit mir im Gepäck sind einige Italienisch Bücher, „1984“ von George Orwell und ein indischer Reiseführer. Schweren Fußes und leichten Gewissens steige ich in die S-Bahn und höre der Partymusik zu, die einige junge Erwachsene über ihre Musikbox abspielen. Eine mir gegenübersitzende, nicht mehr ganz so junge erwachsene Frau, guckt etwas nostalgisch abwechselnd auf den…
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3 Wochen Tansania im Rückblick
Seit einer Woche bin ich wieder zuhause und ich wage mich das erste Mal auf die 3 Wochen in Tansania zurückzublicken.
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Zwischen Elefanten und Giraffen im Tarangire NP
„Safari“ heißt übersetzt „auf Reisen gehen“ und so bin ich eigentlich immer auf Safari. Doch Tansania bietet eine ganze Reihe an spektakulären Nationalparks, denen ich nicht widerstehen kann. Meinen ersten Tag auf Safari habe ich in dem Tarangire-Nationalpark verbracht und dabei Elefanten, Giraffen und Co. gesehen!
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Großer Rückblick
Es ist gar nicht so schwer. Ich brauch mich nur hinsetzen und drauf losschreiben. Die Erwartungshaltung, die ich an mich selber in meinem letzten Blogeintrag habe ist glücklicherweise nicht allzu hoch, doch irgendwas lenkt mich ab, ist anders als sonst. Ist es vielleicht dieser 300 Zoll Bildschirm vor meiner Nase? Müsste da nicht ein kleiner Laptop, der manchmal plötzlich abstürzt und einen traurigen Smiley anzeigt, auf meinem Schoß liegen? Und wie? Was? Heute gehen wir nicht auf einen Aussichtspunkt und schauen uns den nächsten rot gefärbten Canyon mit einem von Wasser gefüllten Flussbett voller Meerjungfrauen an? Wie? Was? Keine einsamen, epischen Gras-und Wüstenlandschaften voll von umherspringenden Kängurus? Hm? Hä? Müggelsee?…





















