30 Tage Licht – Fotos des Monats November
Liebe Mitlesende. Wir befinden uns irgendwo zwischen Weihnachtsknödel und Silvesternebel und ich bin euch noch etwas schuldig. Erinnert ihr euch? 30 Tage Licht! Das ist meine persönliche Foto-Herausforderung, in der ich versuche mich durch sozialen Leistungsdruck zum ständigen Üben an der Kamera zu bewegen. Funktionierte im November nur mäßig! Nach all dem Schlemmen der letzten Tage, gibt es heute noch etwas für die Breite: Einen Ausflug ins Politische, einen in die Natur und einen an die Bar. Lest selbst:
Wiedervereinigung
Das Monument der Wiedervereinigung von 1961 symbolisiert mit seinen zwei inneinanderlaufenden Treppengängen die Verschmelzung (sagen die einen) oder die Angliederung (sagen die anderen) des anglophonen an das frankophone Kamerun.
Der kamerunische Staat hat mit der Auswahl eines französischen Architekten für seine Freiheitsstatue jedenfalls ein deutliches Signal gesendet, wer momentan das Sagen hat.
Ich besuchte das Monument an einem Freitagabend, zu einer Comic-Ausstellung junger Künstler. Doch als ich ankam war die Messe schon gelesen. Der Grund: Die benachbarte französische Botschaft hatte sich über die Lautstärke beschwert.


Affeninsel am Sanaga
Apropos Ton angeben. Auf der Affeninsel bei Marienberg, mitten im Sanaga-Fluss gelegen, bekommt man frei lebende Affen von wenigen Metern Entfernung aus gesehen.
Möglich macht das die Organisation Papaye International, die die Affen hier angesiedelt hat und mithilfe der Touristeneinnahmen pflegt und ernährt.
Wenn ihr selbst einmal diese Insel erkunden wollt, könnt ihr alle Informationen in meinem dazugehörigen Blog-Eintrag nachlesen. Hier ist der Link.
K-Dreams
Das K-Dreams, ein Club in Essos, Yaoundé, ist ein verrückter Ort. Jede Etage ist ein Mysterium.
Unten, im stickig-heißen Keller gießen reich Geschminkte den Champagner auf ihre wasserfesten I-Phones. In der zweiten Etage tanzen goldene Luftballons im leeren Swimming-Pool zu nigerianischen Afro-Beats. Und hier oben, an der Bar auf der Dachterrasse, spielt der DJ die Musik von dort, wo er meint, dass seine trinkenden Tänzer herkommen: Beyoncé, Makossa und Bikutsi.

Sehens wir uns nochmal?

2023 neigt sich dem Ende entgegen. Dies war der letzte Eintrag für dieses Jahr, in dem viel passiert ist. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die regelmäßig oder auch nur sporadisch meine Blog-Einträge lesen. Euer Interesse ist die Motivation, die mich dazu bringt Wohinnoch? immer weiter voranzutreiben. Danke!

Noch nicht genug?
Wenn du mehr über meine Reisen erfahren willst, dann schau doch gerne hier auf meinen unterschiedlichen Reise-Seiten vorbei:
Nigeria – Abuja

Kamerun



