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Naxos Reisebericht – Drei Tage auf der größten Kykladeninsel
„Ihre Fähre fällt heute leider aus.“ Genau die Ansage, die man sich im Urlaub so sehr wünscht. Urlaub? Ja, zwei Wochen Griechenland! Zusammen mit Flavy geht es für uns nach Naxos, Amorgos und zum Abschluss nach Athen. Ich melde mich mit einem ersten Reisebericht aus Naxos, der größten Insel der sogenannten Kykladen. Was es mit dem Schiffsausfall auf sich hatte und wie wir die Zeit auf der Insel verbrachten, erfahrt ihr in diesem Blogeintrag! Nächtliche Anfahrt Der Weg nach Naxos beginnt noch abends in Berlin: Nachtflug nach Athen, Ankunft um zwei Uhr, dann in den Nachtbus Richtung Piräus. Unserem Plan ist Müdigkeit ins Gesicht geschrieben, denn nun sind es fünf…
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Athen Reisebericht – Chaos, Charme und Menschlichkeit
„Der Verkehr Athens ist eine Katastrophe. Das ist kein Scherz, sondern eine Warnung“ raunt der junge Hotelmitarbeiter Nikolas, den wir im Bus zu unserer Unterkunft treffen. Die steilen Anstiege, engen Gassen und abrupt endenden Bürgersteige bringen die Athener nicht nur ins Schwitzen, sondern regelmäßig ins Krankenhaus. Denkmalschutz geht über Normierung. Doch das, ergänzt Nikolas, soll uns nicht davor abschrecken, die griechische Hauptstadt zu erkunden. Vier Tage haben wir dafür. Zeit für einen Spaziergang durchs Warngebiet! Ankunft im grauen Häusermeer Wir erreichen Athen mit der Fähre. Wie du in den vorigen Einträgen lesen konntest, verbrachten wir anderthalb Wochen auf Naxos und Amorgos. Nach Strand und Natur kommt nun das Kontrastprogramm. Aus…
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Amorgos Reisebericht – Yoga, Meer und ein sterbendes Kloster
Wir erreichen die Insel bei Morgendämmerung. Eine langgezogene Bergkette liegt vor uns im Schatten, während das Meer schon unsere müden Augen blendet. Wir docken an. Unsere Fähre ruht im Hafen wie ein zu groß geratenes Ausstellungsstück, ein letztes Relikt des großen, windigen Naxos, das nun hinter uns liegt. Vor uns: ein tiefer Atemzug, Amorgos. Ich versuche, diesen Bericht ohne die üblichen Wörter zu schreiben: kein Weiß, kein Blau, kein Sonnenuntergang. Denn auch wenn es das alles reichlich gibt, bleibt mir Amorgos eher als eine Insel in Erinnerung, die die ganze Aufmerksamkeit gar nicht will. Aegiali – unser neues Zuhause Aegiali liegt in einer vom Wellengang geschützten Bucht. Die Stimmung: verschlafen,…
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Pizza vor der Reise
Ich sitze auf einer etwas älteren Couch in einem italienischen Wohnzimmer. Das Wohnzimmer ist dank des gefliesten Bodens und der hohen Decken relativ kühl, doch draußen prallt die Sonne – ununterbrochen. Als ich diesen Mai auf dem selben Sofa saß, war der Rasen draußen noch grün, jetzt ist er nicht mal mehr als Rasen, sondern eher als Stroh zu bezeichnen. Auf diesem älteren Sofa versuche ich in meinem dick geschwollenen und doppelt gebrochenen italienisch zu erzählen, wie unsere kleine Reise durch Polen, die Slowakei und Tschechien war. Währenddessen wird hier im Haus auf meinen Wunsch hin gerade eine Pizza Salami zubereitet. Doch warum erzähle ich euch das? In einer Woche…
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Waldspaziergang ohne Folgen
Gerade jetzt, da der Frühling erwacht, verbreiten sich auch hier in Luxemburg die Nachrichten in Betracht auf das Coronavirus und die einhergehenden Änderungen in unser aller Leben rasant. Hier im kleinen Herzogtum wurde, ganz wie in Frankreich und vielen anderen Ländern, eine Ausgangssperre über die Bewohner verhängt. In Zeiten veränderter Gewohnheiten, kann es mit Sicherheit helfen die Art in der man sein Leben angepasst hat wie man seinen Tag verbringt mit anderen Leuten zu teilen, um zu zeigen, dass wir uns alle gemeinsam durch diese turbulenten Zeiten bewegen. Da war noch alles normal: Anfangs, so muss ich zugeben, bemerkte ich die Ausgangssperre kaum. Hier in meinem Viertel bewegen sich ohnehin…
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Carcassonne und La Ville en Rose
Die einen legen unbesorgt Plättchen an Plättchen, um eine besonders schöne Landschaft aus Burgen, Wegen, Klöstern und Wiesen zu errichten, die anderen berechnen, mit herablassendem Blick, akribisch genau die Punktzahl für jede mit ihren Pinöppeln besetzte Wiese und sind sich dabei nicht zu schade, die Brettspielästhetik ein paar Punkten wegen zu opfern. Ob Typ A oder B, was uns alle vereint ist, dass wir alle, ob freiwillig oder gezwungenermaßen, wohl schon einmal Carcassonne, das Spiel des Jahres 2001 gespielt haben. An einem von losen Wattewolken geschmückten Samstag besuchte ich mit zwei weiteren Mitstudenten meiner Sprachschule die Festungsstadt, deren Ursprünge bis in die Römerzeit zurückreicht. Wir passierten zunächst die modernere Unterstadt…
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Ein Rundgang durch Montpellier
Wenn man bereits nach zwei Tagen regelmäßig bekannten Gesichtern auf der Straße begegnet, ist man entweder in den Beverly Hills oder in Montpellier. Wenn man, als Ausschlusskriterium, noch einen Haufen neoklassizistischer und Renaissancebauten hinzufügt, kann es sich eigentlich nur um die Stadt in Okzitanien, zehn Kilometer entfernt vom Mittelmeer handeln. Während eines einwöchigen Sprachaufenthalts in Montpellier hatte ich das Vergnügen die ehemalige Hauptstadt des Languedoc-Roussillon in ihrer Spätsommerblüte kennenzulernen. Wenn man bereit ist seine Reise durch Montpellier anzutreten, wird man zwangsläufig auf dem „Place de la Comédie“, von der an den Fassaden gespiegelten Sonne geblendet, entlassen, um die Stadt zu erkunden. Dieser Ort, an dem das Opernhaus von der einen…
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Schokohasen für die Aktionäre
Mein Wecker klingelt. Schon 19:45? Bereits der 09. Mai? Wie lange habe ich geschlafen? Mit noch zugekniffenen Augen kann ich die Erinnerungsnachricht auf dem kleinen Bildschirm, die mir der Geschäftsführer dieses Blogkonzerns vor sechs Wochen in den Kalender gedrückt hat, kaum entziffern. Letzte Deadline für einen Blogeintrag, oje. Mir bleibt nicht viel zu meiner Verteidigung zu sagen, warten die Aktionäre doch darauf, dass die Aufrufzahlen einmal jenseits der zehn(millionen) zu verorten sind. Hastig tippe ich den folgenden Text in meine Tasten: Der lange Schlaf tat gut, doch nach all der Zeit muss man ganz schön auf die Toilette. Und Hunger hat man auch. Die Milch im Kühlschrank ist aufgebläht und…
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Was Fürs Ohr
Was macht man in der Corona-Zeit, wenn man kein Virologe, Politiker, Arzt, Krankenpfleger oder Verkäufer ist? Entweder man hat arge gesundheitliche Schwierigkeiten oder man langweilt sich. Zum Glück, und ich hoffe, dass das auch auf alle Leser lange zutreffen wird, gehöre ich zum zweiten Schlag. Aber Langeweile ist was Tolles! Denn man hat Zeit, viel Zeit und doch wieder zu wenig Zeit. In einem Teil meiner Zeit und damit ihr anstatt der Blogeinträge etwas anderes zum Anschauen habt, habe ich dieses Video aufgenommen. Ich spiele, das sei für die Laien dazugesagt, in diesem Stück die Gitarre (man wird sie grob erkennen können, das ist das Teil mit den 6 Seiten:…
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Chronologie eines Sonnenuntergans


















