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Indikatives Zeitverständnis Teil 1: Douala, die Stadt am Meer
Ich mache eine Liste. Ab jetzt mache ich eine Liste. Nur so kann ich nachverfolgen, wie viel Zeit ich während meines Aufenthalts in Kamerun mit reinem Warten verbracht habe. Nur zur Orientierung: Als ich in einem deutschen Podcast hörte, 30 Minuten Wartezeit wären eine Zumutung, brach ich in schallendes Gelächter aus. Ich lachte nicht aus Unverständnis für diese mir sehr plausibel erscheinende Einordnung. Ich lachte aus reiner Verzweiflung. 30 Minuten sind der Himmel auf Erden, wer braucht da noch das Paradies? Heute geht es um meine persönliche Hölle, das „indikative Zeitverständnis“. Der Blog beginnt mit einem typischen Mittwochmorgen – es gab Haferflockenmüsli zum Frühstück und meine seit zwei Wochen leer…
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Loyola
Welche Information mich beim Eierkuchenessen heimholte und was die Loyola ist, erzähle ich euch heute.
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Vom Dschungel bis auf den Vulkan
Direkt beim Aufstehen stellten wir fest, dass es sonniger und wärmer war, als am Vortag. Dazu noch ein strahlend blauer Himmel, optimale Voraussetzungen also, um den Tag im Regenwald zu verbringen. Im Schweizer Kaffee, wo wir uns am Vortag über die Tour auf den Vulkan erkundigt hatten, ließen wir uns ein Taxi bestellen und los gings. Warum der Taxista im Geländewagen unterwegs war, zeigte uns dann die Fahrt. Die Straße zum Nationalpark Tapantí befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Mit einem normalen PKW stelle ich mir diese Strecke durchaus spaßig vor. Während der Fahrt erklärte er uns einige ein bisschen über das Tal und die Umgebung. Am Nationalpark ließ er…
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Reise ins Tico-Land
Zu ganz früher Stunde stand ich auf und machte mich abreisebereit. Gleich ging es los, doch die ohne Frage vorhandene Vorfreude auf Costa Rica kämpfte noch ein wenig mit meiner Müdigkeit. Am Vorabend habe ich zum ersten Mal die Oscarverleihungen gesehen, hauptsächlich, weil Mexiko mit zwei Filmen ziemlich präsent war. Zum einen gewann Coco, ein Film über den ich bereits berichtet habe und den ich weiterhin jedem ans Herz legen möchte, zwei Oscars und zum anderen stellte sich fast ganz Mexiko gespannt die Frage, gewinnt Guillermo del Toro endlich seinen Oscar? Um es kurz zu machen, ja, er hat gewonnen und das mexikanische Fernsehen hat sich ziemlich gefreut. Jedenfalls war…
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Die deutscheste Feier des Jahres
Ich war auf der deutschesten Feier des Jahres! Zumindest, wenn ich der Werbung im Bus glauben darf. Aber seien wir mal ehrlich, was gibt es vertrauenswürdigeres als einen Werbespot im Bus, an dessen Ende das Logo einen schwarz-rot-goldenen Schnauzer trägt? Und weil ich ein guter Deutscher bin, war ich nicht ein, sondern zwei Mal da. Bereits in meiner ersten Woche hier in Mérida, wurde ich von meiner Gastfamilie gefragt, ob ich denn auch meine Tracht dabei habe, damit wir möglichst authentisch das Oktoberfest feiern könnten. Erst war ich verwundert und ließ mir erklären, dass einmal jährlich das Oktoberfest hier gefeiert würde, wie der Name es vermuten lässt nämlich Mitte Oktober.…
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Dies und Das
Gleich vorneweg, etwas Weltbewegendes ist seit meinem letzten Eintrag nicht passiert. Aber es ist eben auch nicht nichts passiert, denn irgendwas ist bekanntermaßen immer. Deswegen werde ich heute einen Schwenk aus dem Deutschunterricht, von einem Museumsbesuch und noch ein oder zwei Kleinigkeiten mehr erzählen. Bereits in der letzten Woche durften meine Schüler Vokabeln zur Beschreibung von Material und eben die entsprechenden Wörter für Materialien kennenlernen. Ein besonders häufig gebrauchtes Material ist neben Kunststoff auch Holz. Sicher ahnen einige, worauf das hinauslaufen musste. Genau, wir haben „Holz“ gehört, natürlich mit dem dazugehörigen Video und ich muss gestehen, wenn man den Text nicht versteht, dann kann das Video doch schon verstörend sein.…
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Zeitgefühl
Wieder eine Woche rum. Wie mein erster Schultag, ein Abend in einem Klub sowie die Woche an sich war, und welchen Bezug ich zu Walter Moers herstellen konnte, erfahrt Ihr hier.
















