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Peaks of the Balkans Wanderung Teil 2 – Blaubeerkuchen und ein Rockstar
Die Nacht in Cerem war sternenklar und wurde von einem Gebellorchester der Wachhunde begleitet. Ich frage mich immer, wie weit die Kette bellender Hunde wohl reichen mag und da ich nun schon beim Thema Ketten bin: Man traut sich nachts kaum raus auf die Toilette, wer weiß, ob die Biester freigemacht wurden. 3. Etappe: Cerem nach Doberdol Meine heutige Etappe führte mich bis nach Doberdol, und dabei zwei Mal über die kaum noch als diese zu erkennenden Grenzsteine – einmal von Albanien nach Montenegro und dann wieder zurück nach Albanien. Geprägt war sie von humanen Anstiegen in verwunschenen Wäldern, einigen großen, gelben Wiesen und vorbei an ganz vielen Beerensträuchern. Vor…
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Wanderung auf den Mount Cameroon – Tag 1: Vom Regenwald auf die Berghütte in der Savanne
Tag 1 von 3. Diese Blogreihe erzählt von meiner Reise in den Südwesten Kameruns, von meiner Wanderung auf den höchsten Berg Westafrikas, den Fako und von dem Tag danach am paradiesischen Vulkanstrand Limbé‘s. Ankunft in Buea, Stadt der Gastfreundschaft Die Busfahrt in den Südwesten Kameruns verläuft merkwürdig leise und effizient. Keine lauten Afrobeats, keine erzwungene Fernsehbeschallung, keine Mittagspausen. Mir bleibt also nur noch der Blick aus dem Fenster. Ich schaue also mit der Nase auf der Busscheibe klebend auf die endlosen, vom Wind geneigten Palmölplantagen. Die Bäume reihen sich nach Brandenburger Art in geraden Linien und festen Abständen aneinander, ohne jemals einen Fremdkörper zwischen ihren Reihen zu dulden. Wir passieren…
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Wanderung auf den Mount Cameroon – Tag 2: Nachts auf den Gipfel und 3000 Meter ins Tal
Tag 2 von 3. Diese Blogreihe erzählt von meiner Reise in den Südwesten Kameruns, von meiner Wanderung auf den höchsten Berg Westafrikas, den Fako und von dem Tag danach am paradiesischen Vulkanstrand Limbé‘s. Klick hier für Teil 1 und Teil 3. Aufstieg auf den Gipfel des Kamerunbergs Es ist noch tiefe Nacht, als wir die Hütte verlassen. Trotz meiner Taschenlampe sehe ich beim Aufstieg nichts außer endloses, schwarzes Geröll. Wichtig ist nur, dass mein nächster Schritt mich nicht in einen dunklen Abgrund wirft. Die Lichter im Tal sind zu schwach, um uns den Weg zu weisen, und die Landschaft flimmert nur kurz im Aufblitzen der Wetterleuchten am Firmament. Man möchte…
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30 Tage Licht – Fotos des Monats Januar 24
Zum ersten Mal befinde ich mich in der Bredouille. Ich habe es im ganzen Monat Januar nicht geschafft auch nur ansatzweise drei schöne Fotos zu schießen. Bis auf einen Fotospaziergang am 3. Januar lag meine Kamera verstaubt im Regal. Was habe ich also für Optionen? Euch das Selfie zeigen, in dem ich mir die rot-gelbe Perücke einer Freundin aufgesetzt habe und aussehe wie eine Mischung aus Kurt Cobain, Machine Gun Kelly und Johnny Paycheck? Lieber nicht. Ich habe mich entschlossen, einfach zwei Bilder aus dem letzten Jahr mit euch zu teilen. Vielleicht erinnert ihr euch noch an meine Wanderung auf den Mount Cameroon…? Die Berliner S-Bahn Kriege nur ich bei…
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30 Tage Licht – Fotos des Monats Februar 24
Schildkröten und Strandparadies. Der Februar ist vorbei und es ist wieder Zeit für meine schönsten Fotos des Monats. Keine großen Worte, los gehts! Schildkröten in Ebodjé Sie kam ganz spontan, die Nachricht, dass ein Fischer versehentlich eine Schildkröte im Netz gefangen hatte. Schnell rannten wir rüber zu unseren Strandnachbarn. Bis auf kleine Reibespuren vom Netz war sie wohlauf und sollte kurz darauf wieder im Meer ausgesetzt werden. In Ebodjé gibt es eine lokale NGO Tube Awù, die sich für den Schutz der am Strand brütenden Schildkröten einsetzt. In einem Museum wird man dazu über das Leben der Schildkröten aufgeklärt. Einsames Strandparadies Wenn nicht gerade eine Schildkröte an den Strand gespült…
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Fotowanderung im Großen Kaukasus – Stepantsminda / Georgien
Der große Kaukasus im Norden Georgiens ist wahrlich ein Hochgenuss. Auf der Herrstraße, der Schlagader aller georgisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen, fährt man durch das Gebirge an genauso vielen druckreifen Panoramen vorbei, wie an Lastern. Noch auf knapp 2.000 Metern Höhe trifft man auf Ortschaften und kann von dort aus etliche Wanderungen unternehmen. Auf dieser Fotowanderung nehme ich euch mit auf zwei davon: Zur Dreifaltigkeitskirche und zum Chaukhi Pass. Herrstraße – Anfahrt nach Stepantsminda In Schafsgeschwindigkeit tuckerten wir mit unserem Hybriden die Heerstraß hinauf. Eine tausend Euter zählende Herde hatte sich dabei den Asphalt als geeignetsten Laufuntergrund ausgemacht und kreierte dabei einen kilometerlangen Stau. So konnten wir uns in aller Ruhe die vielen…
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Neue Startseite für deine Reise nach Kamerun
Nach einigen Wochen Vorbereitung ist es endlich soweit, dass ich dir meine ganz neu überarbeitete Kamerun-Startseite präsentieren kann! Suchst du vielleicht schon seit einiger Zeit nach einer übersichtlichen Seite, auf der du alle wichtigen Informationen von der Planung bis zum Start der Reise finden kannst? Dann ist meine neue Seite „Kamerun – TOP Reiseziele, Blog & Reiseroute“ genau das Richtige für dich! Doch was genau kannst du hier genau erfahren? Will ich überhaupt nach Kamerun? Der Entscheidungsprozess für ein bestimmtes Reiseziel ist nicht einfach. Folgende Fragen tauchen allerdings immer wieder auf: Ist das Land sicher? Was kostet mich eine Reise? Was für Aktivitäten kann ich hier unternehmen? Auf meiner Seite…
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Von den Mbororo zum Kaffee-Tycoon: Wanderung am Petpenoun-See
Alle Wanderungen folgen der gleichen Chronologie. Man steigt auf einen Berg, ruft einmal laut „Ohh! Ahh!“, steigt hinab und hat danach eine Entschuldigung beim Abendessen auch den zweiten Tiramisu zu verschlingen. Soweit nichts Neues. In diesem Blogeintrag schreibe ich über meine Wanderung in Westkamerun und versuche euch neben dem Altbekannten auch etwas Abwechslung zu bieten: Die Nachbarschaft eines Mbororo-Dorfes mit einer groß-industriellen Kaffeeplantage. Wir starten unsere Reise am Petpenoun-See. Westkamerun, wie ihr bereits wisst, liegt auf einem Plateau und wird von einer wohltemperierten Hügellandschaft umgeben. Nicht wenige dieser Hügel sind vulkanischen Ursprungs und so haben sich über die Zeit auch einige Krater und Seen gebildet. Immer wieder wechseln unsere Fußsohlen…
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Ein Cabrón und ein Schwein
Gut ausgeschlafen frühstückten wir die Reste unseres Abendessens. Zum Glück waren die Hipster, die uns am Vortag noch misstrauisch beäugt hatten, bereits ausgeflogen und so konnten wir ganz in Ruhe unsere Pizza bzw unser Knoblauchbrot zu Ende essen. Im Dorfladen deckten wir uns mit kleineren Snacks ein und los ging´s. Vorgenommen hatten wir uns für den ersten Tag eine vier- bis fünf-stündige Bergwanderung, an deren Ende uns eine tolle Aussicht versprochen worden war. Wir folgten der Hauptstraße durch das Tal ungefähr eine Stunde lang immer auf der Suche nach einer Tankstelle namens La Bomba. Natürlich fanden wir diese Tankstelle nicht und irrten deshalb auch ein oder zweimal den gleichen Weg…















