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Westkamerun – Alles Was Du Für Deine Reise Wissen Musst

Hier bekommst du alles, was du über deine Westkamerun Reise wissen musst. Tipps für Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Museen und vieles mehr.

Hier bekommst du alles, was du über deine Westkamerun Reise wissen musst. Tipps für Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Museen und vieles mehr.

  • Fortbewegung
  • Sicherheit
  • Reisezeit
  • Reiseroute

Am besten mit Auto und Fahrer. Ich empfehle einen Roadtrip mit wechselnden Unterkünften, um lange Fahrtwege zu vermeiden. Einige gute, mir vertraute Fahrer: M. Dickson (+237 699648037, englisch), Lawrence (+237 677411657, engl.), Moise (+237 676640200, französisch).

Bafoussam und der große Teil Westkamerun ist sehr sicher. Eine Einschränkung muss man Stand 2024 aber leider hinnehmen: Die bei Touristen überaus beliebte Ringroad Richtung Nordwesten (Bamenda) ist aufgrund des Bürgerkriegs leider nicht zugänglich.

April-Okt: Viel Niederschlag, milde Temperaturen.
Nov-März: Trocken, warm bis heiß.

Tag 1: Foumban – Besuch Sultanspalast, Museum, Bronzewerkstatt. Nacht in Foumban
Tag 2: Mt. Mbapit – Wanderung. Nachmittags Abstecher zum See Petpenoun zum Entspannen und Übernachten.
Tag 3: Chefferien – Kultureller Besuch. Übernachten in der NoneNa Mountain Range.

Tag 4: Reitausflug in der NoNeNa Range und Entspannung.
Tag 4: Ekom Nkam Wasserfälle – Roadtrip und Weiterreise z.B. nach Douala.

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Der Westen vorgestellt

Der Westen ist das Land der hunderten Königtümer. Am bekanntesten sind die Bamoun und die Bamiléké. Seit Jahrhunderten regieren sie das hügelige, milde Land in einem Spagat zwischen Tradition und Moderne. Die Bamiléké zum Beispiel feiern einerseits tagelange Zeremonien in abgeschiedenen Dörfern und sind gleichzeitig eines der einflussreichsten Völker Kameruns, mit Immobilien im ganzen Land und Businesskontakten über die ganze Welt, inklusive dem oft im Ausland studierenden Nachwuchs.

Die Landeshauptstadt Westkameruns ist Bafoussam. Während die Stadt relativ schnell erkundet ist, kannst du von hier aus perfekt deine Tagesausflüge zu den vielen Chefferien oder den umliegenden Naturspektakeln starten. West-Kamerun um Bafoussam sind geprägt von einem milden, fast schon mitteleuropäischen Klima. Bei meinem Aufenthalt im August sah ich mich nicht selten mit dunstigen Nebelschwaden konfrontiert.


Foumban – Ein Tausend Jahre altes Königreich

Foumban bietet von allen Königtümern die wohl am besten dokumentiere Geschichte. Am nordöstlichen Ende des hügeligen Westkameruns gelegen, gibt es hier eine ganze Reihe von Bauwerken zu bestaunen: Den Sultanspalast in deutscher Architektur, der weiterhin benutzt wird. Das neue Nationalmuseum in Form eines Vogelspinnen-Schlangen-Hybriden. Das Bronzeguss-Kunstatelier, die zentrale Moschee und vieles mehr.

Sultanspalast
Neues Nationalmuseum
Blick von der Moschee
Kunstatelier

Vor allem Freitags gibt es direkt am Palast eine große Zeremonie, in der der Sultan mit seiner berittenen Begleitung zur Moschee schreitet. Alle zwei (?) Jahre findet hier auch das Nguon Festival statt, auf dem die Bevölkerung mit den Themen Kultur, Wirtschaft, Sport und mehr in Kontakt kommen.

Hier geht es zu meinem Blogeintrag über Foumban.
Guide Foumban (Bergelin): +237 695 10 36 38


In der Natur

Vulkansee Mt. Mbapit

Ein absoluter Must-Do Trip ist der Vulkansee- und Krater Mt. Mbapit. Hier im grünen Hügelland wandert man über bäuerliche Trampelpfade vorbei an Guavensträuchern bis hin zu einer Steiltreppe. Hat man diese erklommen, schaut man in einen surreal erscheinenden Kessel. In 100 Meter Tiefe schlummert still ein Bergsee. Auf der Krone, den Hügelketten, kann man nun einen ausgediegenen Spaziergang machen und dabei den Ausblick in alle Richtungen genießen. Guide unbedingt empfohlen! Auch empfohlen: Die umliegenden Seen (Lac Petpenoun).

Hier geht es zu meinem Blogeintrag vom Mt. Mbapit
Guide Hamidou Wanderung: +237 696 00 27 65

Ekom Nkam Wasserfälle

Die Ekom Nkam Wasserfälle kennt der ein oder andere von euch vielleicht aus dem alten Film Die Legende von Tarzan. Ein majestätisches, im Regenwald eingebettetes Naturspektakel mit 80 Meter in die Tiefe fallenden Wassermassen. Die Fälle eignen sich wunderbar für einen Tagesausflug in Westkamerun und können am besten mit Auto erreicht werden. Ein Guide ist nicht nötig – den gibt es zum günstigen Eintrittspreis von ca. 5€ automatisch mit dazu.

Hier geht es zu meinem Blogeintrag zu den Wasserfällen.

Chutes de la Métché

Eine knappe halbe Stunde von Bafoussam mit dem Moto entfernt, sind die Chutes de la Métché, direkt gegenüber eines chinesischen Wasserkraftwerks, durchaus einen Abstecher wert. Lasst euch von den Locals die lokale Bedeutung der Fälle für die örtlichen Rituale erklären. Dann seht ihr die unten verstreuten Bierflaschen aus einem anderen Blinkwinkel.

Unterkünfte in der Natur

NoNeNa Mountain Range

Die NoNeNa Mountain Range ist eine Touristen-Lodge im Stile eines Berg-Bauernhofs mit Hühnern, Stallungen und dem Tag- und Nacht ackernden Besitzer Rodrigue. Die Bungalow-Zimmer (ca. 60€) sind schön und ruhig. Tagsüber kann man einige Aktivitäten unternehmen. Neben dem Klassiker „Wandern“ gibt es die Möglichkeit mit einem Guide einen Reitausflug in die Hügel zu machen. Man trabt vorbei an Maisfeldern (die der Gaul zum Ärger der Anwohner nicht unberührt lässt), bis hin zu einem Steinbruch und schließlich zu einer Aussichtsplattform.

Hier geht es zu meinem Blogeintrag über die Range.
Telefonkontakt: +237 699 90 41 85

Am Petpenoun-See befindet sich das Luxus-Resort Domaine de la Petpenoun. Von hier aus kannst du in friedlicher Stille Wanderungen in die umliegenden Hügel, nach Foumban oder zum Mt. Mbapit unternehmen. Die Wanderung um den See führt dich vorbei an Mbororo Dörfern und dem Grundbesitz eines Kaffee-Tycoons. Die Zimmer und das Essen sind recht teuer (Strandbungalow und Vollverpflegung ca. 130 € pro Nacht).

Hier geht es zu meinem Blogeintrag über meine Wanderung am See.
Telefonkontakt: +237 699 92 01 98

Die Chefferien und Museen

Der Westen ist bekannt für seine hunderten Chefferien. Eine Chefferie ist der königliche Hof einer Provinz. Dementsprechend pompös sind sie oft gebaut. Nicht selten kommen sie mit einem Spitzdach einher – wohl ein Mitbringsel der Bamiléké, die wohl ursprünglich aus Ägypten stammen sollen. Wie dem auch sei, für den Bau kommen meist nur nachhaltige Baumaterialien wie Bambus zum Einsatz.

Zu empfehlen ist die Chefferie Bandjoun, eine der mächtigsten in der Gegend. Auch zu empfehlen ist die etwas bescheidenere Bapa Chefferie, die dafür mit einem exellentem, aus internationalen Geldern finanzierten Museum auftrumpt. Nirgends sonst habe ich so viel über die Kultur der hiesigen Völker gelernt wie hier. Sehenswert ist auch das kulturelle Zentrum Bandjoun Station, am Stadteingang von Bafoussam. Hier kannst du zeitgenössische Kunst aus Kamerun bestaunen.

Chefferie Bandjoun
Chefferie Bapa

Wohinnoch? ist ein Reiseblog, in dem wir mit ausgiebig Zeit die weniger beachteten Orte dieser Welt besuchen.

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