• Costa Rica

    Ein Cabrón und ein Schwein

    Gut ausgeschlafen frühstückten wir die Reste unseres Abendessens. Zum Glück waren die Hipster, die uns am Vortag noch misstrauisch beäugt hatten, bereits ausgeflogen und so konnten wir ganz in Ruhe unsere Pizza bzw unser Knoblauchbrot zu Ende essen. Im Dorfladen deckten wir uns mit kleineren Snacks ein und los ging´s. Vorgenommen hatten wir uns für den ersten Tag eine vier- bis fünf-stündige Bergwanderung, an deren Ende uns eine tolle Aussicht versprochen worden war. Wir folgten der Hauptstraße durch das Tal ungefähr eine Stunde lang immer auf der Suche nach einer Tankstelle namens La Bomba. Natürlich fanden wir diese Tankstelle nicht und irrten deshalb auch ein oder zweimal den gleichen Weg…

  • Frankreich

    Gegen Wind und Wetter

    Die Jalousien öffnen sich und hinein scheint die Sonne. Den Himmel zieren nur dünne, streifenförmige Wolken, deren Namen nur mein Vater kennen würde. Draußen ist es zwar immer noch sehr kalt, doch das hindert die Busse heute nicht am Fahren. Noch bevor ich meine Tour zum Cap Griz Nez starte, besteige ich den Leuchtturm direkt neben meiner Unterkunft, in der Nähe des Hafens von Calais. Zusammen mit einem sich sehr in der Gegend auskennenden Leuchtturmmitarbeiter und einem Schweizer Pärchen erklimme ich die zweihundertund…waren es fünf? Stufen des Leuchtturms. Oben angekommen hat man eine schöne Sicht und ist sogar etwas höher als wenn man auf das Rathaus steigt. Zwar ist das…

  • Mexiko

    Von Behörden und Festivals

    Ok, ich gestehe, die Überschrift ist ein wenig reißerisch. Es geht nur um eine Behörde und ich habe auch nur ein Festival besucht, aber im Plural klingt das einfach besser. Im Folgenden werde ich also von meinem Hass auf die Schlafmützigkeit der Migrationsbehörde in Mérida sowie vom Tecate Arcadia, das ich letzte Woche besucht habe, erzählen. Bereits in Deutschland hatte ich mein Visum für dieses Jahr beantragt und die Bescheinigung dafür in der Botschaft in Berlin abgeholt. Uns wurde damals, wie ewig lang her das klingt, gesagt, wir bräuchten in Mexiko später unbedingt sämtliche Unterlagen, die wir an die Botschaft geschickt hatten. Vorneweg, totaler Quatsch, nichts davon brauchte ich später.…

  • Australien

    Plus/Minus Null

    Ich sag nur so viel: Lucas hat angefangen einen Blogeintrag zu verfassen… und dann sind wir beide eingeschlafen. Ich kopiere mal Lucas´ ersten Worte hier ein und setze dann dort fort wo er aufgehört hat: ,,Mama!“ ,,Mama!” ,,Papa!“ Ok nicht DIE ersten Worte… Verzeihung, der Witz war sehr schlecht, wenn ihn überhaupt jemand verstanden hat. Dies hier sind seine verfassten ersten Sätze: „Schreib einfach irgendwas, was du gerade willst.” . Mit diesem Argument konnte mich André schließlich doch zum Schreiben überzeugen.   Als erstes ist das Wetter dran. In Brisbane sind die Bedingungen zur Zeit recht…extrem. Das soll nicht heißen, die Sonne ballert einem den Kopf oder der Regen schwemmt…

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