• Kamerun,  Westkamerun

    Von den Mbororo zum Kaffee-Tycoon: Wanderung am Petpenoun-See

    Alle Wanderungen folgen der gleichen Chronologie. Man steigt auf einen Berg, ruft einmal laut „Ohh! Ahh!“, steigt hinab und hat danach eine Entschuldigung beim Abendessen auch den zweiten Tiramisu zu verschlingen. Soweit nichts Neues. In diesem Blogeintrag schreibe ich über meine Wanderung in Westkamerun und versuche euch neben dem Altbekannten auch etwas Abwechslung zu bieten: Die Nachbarschaft eines Mbororo-Dorfes mit einer groß-industriellen Kaffeeplantage. Wir starten unsere Reise am Petpenoun-See. Westkamerun, wie ihr bereits wisst, liegt auf einem Plateau und wird von einer wohltemperierten Hügellandschaft umgeben. Nicht wenige dieser Hügel sind vulkanischen Ursprungs und so haben sich über die Zeit auch einige Krater und Seen gebildet. Immer wieder wechseln unsere Fußsohlen…

  • Costa Rica

    Vom Dschungel bis auf den Vulkan

    Direkt beim Aufstehen stellten wir fest, dass es sonniger und wärmer war, als am Vortag. Dazu noch ein strahlend blauer Himmel, optimale Voraussetzungen also, um den Tag im Regenwald zu verbringen. Im Schweizer Kaffee, wo wir uns am Vortag über die Tour auf den Vulkan erkundigt hatten, ließen wir uns ein Taxi bestellen und los gings. Warum der Taxista im Geländewagen unterwegs war, zeigte uns dann die Fahrt. Die Straße zum Nationalpark Tapantí befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Mit einem normalen PKW stelle ich mir diese Strecke durchaus spaßig vor. Während der Fahrt erklärte er uns einige ein bisschen über das Tal und die Umgebung. Am Nationalpark ließ er…

  • Costa Rica

    Ein Cabrón und ein Schwein

    Gut ausgeschlafen frühstückten wir die Reste unseres Abendessens. Zum Glück waren die Hipster, die uns am Vortag noch misstrauisch beäugt hatten, bereits ausgeflogen und so konnten wir ganz in Ruhe unsere Pizza bzw unser Knoblauchbrot zu Ende essen. Im Dorfladen deckten wir uns mit kleineren Snacks ein und los ging´s. Vorgenommen hatten wir uns für den ersten Tag eine vier- bis fünf-stündige Bergwanderung, an deren Ende uns eine tolle Aussicht versprochen worden war. Wir folgten der Hauptstraße durch das Tal ungefähr eine Stunde lang immer auf der Suche nach einer Tankstelle namens La Bomba. Natürlich fanden wir diese Tankstelle nicht und irrten deshalb auch ein oder zweimal den gleichen Weg…

  • Tansania

    Tom aus Tokio

    Tom – das ist natürlich nur sein Spitzname – ist 23 Jahre alt und kommt aus der Hauptstadt Tokio. Dort wohnt er direkt im Zentrum der Stadt, was natürlich nicht ganz billig ist. Er hat gerade sein Wirtschaftsstudium abgeschlossen und wird nach seiner Reise durch Tansania in einem Bergbau-Unternehmen in Tokio arbeiten. Er hat schon 22 Länder dieser Welt gesehen, darunter Bolivien, Panama, Australien und Estland. Warum er in Estland war, frage ich ihn. Er konnte diese Frage nicht wirklich beantworten. Dunkel und kalt war es, meint er. Nicht nur er, sondern auch seine Freundin liebt das Reisen. Sie arbeitet für die nächsten ein oder zwei Jahre in Syrien in…

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