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Plus/Minus Null
Ich sag nur so viel: Lucas hat angefangen einen Blogeintrag zu verfassen… und dann sind wir beide eingeschlafen. Ich kopiere mal Lucas´ ersten Worte hier ein und setze dann dort fort wo er aufgehört hat: ,,Mama!“ ,,Mama!” ,,Papa!“ Ok nicht DIE ersten Worte… Verzeihung, der Witz war sehr schlecht, wenn ihn überhaupt jemand verstanden hat. Dies hier sind seine verfassten ersten Sätze: „Schreib einfach irgendwas, was du gerade willst.” . Mit diesem Argument konnte mich André schließlich doch zum Schreiben überzeugen. Als erstes ist das Wetter dran. In Brisbane sind die Bedingungen zur Zeit recht…extrem. Das soll nicht heißen, die Sonne ballert einem den Kopf oder der Regen schwemmt…
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Schreibblockade
Eine Schreibblockade ist ein psychisches Phänomen, bei dessen Auftreten die Autoren dauerhaft oder vorübergehend nicht in der Lage sind zu schreiben. Darunter leiden besonders Schriftsteller, Journalisten und Studierende beim Schreiben von Haus- und Examensarbeiten. Johann Wolfgang von Goethe in der SZ 29.11.2015, André
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Trekker fahr´n
Wir haben letztes Mal am Ende des Blogeintrags so viele provozierend spannende Fragen in den Raum gestellt, ohne sie danach zu beantworten. Theoretisch würde ich sie jetzt liebend gerne beantworten, aber wir haben schon wieder viel zu viele Antworten auf ganz andere Fragen, die wir selber gar nicht so richtig kennen. Aber immer schön der Reihe nach! Nun sind wir also am Sonntag auf die Zwiebel Farm gefahren. Vollkommen ohne Absicht versteht sich, doch unsere Einparkkünste zeigen nun mal Verbesserungspotential. Wir wurden 5 Sekunden lang eingewiesen, wie man eine Zwiebel erntet, was übrigens total spannend ist und fingen dann an zu arbeiten. Es war um 5:30 und unsere Laune war…
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Wir sind Zwiebelspalten
Hallo Leute, tut mir leid, dass schon wieder ich (André) schreibe, aber Lucas ist leider aus (hier Grund einfügen) verhindert einen Blogeintrag zu verfassen. Wie ist die Lage? Nun ja, wir waren ja einige Zeit in Byron Bay und haben dort noch schöne Tage verbracht in denen wir kostenlos Pizza und Goon abgestaubt haben und surfen waren. Goon, das sei nebenbei erwähnt, ist das Resultat der viel zu teuren Alkoholpreise hier. Denn da sich hier niemand einen edlen 1400 vor Christus Chardonnay oder einen premium-royalen Weißburgunder leisten kann, bedarf es halt der Billigvariante und die ist nunmal verdammt widerwärtig. Aber kostenlos…jedenfalls auf den richtigen Partys. In den letzten Tagen haben…
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Unser erster Job
Nach etwas längerer Zeit melde ich mich wieder zurück, um ein wenig zu berichten, wie die letzten Tagen gelaufen sind. Vor mittlerweile acht Tagen haben wir all unseren Mut zusammengenommen und sind von einer, von einem französischen Pärchen empfohlenen Plattform, acht Meter in die Tiefe gesprungen. Selbstredend mit Wasser unter uns, das speziell mir den Sprung dennoch nicht leichter gemacht hat. Wir haben die ganze Aktion natürlich auch aufgenommen, leider rennt aber kurz vor Lucas´ Sprung eine besonders breiter Türsteher vor die Linse. Das Video wird dann selbstverständlich in acht Monaten mit üblicher Prahlerei vorgeführt 😉 Unserer Ankündigung, einen Job anzunehmen, sind wir pflichtgetreu nachgekommen. Der per SMS offerierte Sales-Job…
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Die Nächte in Australien
Dunkelheit. Die Landschaft ergibt sich der Schwärze. Stille. Die Ruhe vor dem Sturm. Angst. Angst davor, die Sonne nie wieder zu sehen. Ein Blutbad ergießt sich über die Nacht und wenn der Morgen graut bleiben nur widerwertige Kadaver zurück. Wir wollen nicht auch zu den Opfern zählen, doch die Sonne verschwindet schon hinter den Hügeln. Von viel zu vielen Toten wurde schon berichtet, die durch die gnadenlos hohe Aufopferungsbereitschaft der Attentäter ausgelöst wird. Und nun sind wir dran. Es ist 19:01 und die Finsternis offenbart angespannte, zur Konzentration zusammengekniffende Augen. Wir ergreifen die einzige Schutzmaßnahme, die uns übrig bleibt. Wir fahren mit 30 Kilometern die Stunde auf dem Highway. Anschläge…
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Ken der Guru?
Liebes Tagebuch, Endlich ist es Abends warm und man kann draußen sitzen. Zwar sollte man umsichtig durch die Gegend flanieren, da Kängurus und Vögel den Weg passieren, der positiven Stimmung tut das jedoch keinen Abbruch. Somit melden wir uns zurück aus dem Down Under. Ich sitze gerade vor unserem Van im Campinghocker und im Dunkeln, eine leichte Brise streicht mir durch die Haare und bei Bedarf kann ich, durch Blick nach oben, dem majestätischen Anblick der Milchstraße fröhnen. Wir befinden uns am Campingplatz des Trial Bay Castle (oder so ähnlich) und somit an einem der wunderbaren Strände der Ostküste. Der Empfehlung des niederländischen Familienvaters folgend, waren wir hier gestern (5.Oktober)…
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Van oder nicht-Van!: Das ist hier die Frage
Liebes Tagebuch, ich weiß gar nicht mehr wie viele Tage vergangen sind, seitdem ich dir das letzte Mal was erzählt habe. Ich glaube so 4 ungefähr. Also mal schauen, was es alles zu erzählen gibt: Fangen wir bei der letzten Meldung an. Wir hatten uns für den Toyota entschieden und warteten nun sehnlichst darauf, ihn entgegen nehmen zu können. Unsere Situation: Jeder einen großen Rucksack (alias 18Kilo-Wummer) und einen kleinen Rucksack (alias normaler Rucksack) auf den Rücken und vor den Bauch geschnallt. Die letzten 3 Nächte haben wir permanent Hostels gewechselt, um zu schauen, wie der in Kings Cross ansässige Standard ist. Je öfter wir umzogen, desto besser schien uns…
















