• Mexiko

    Adiós México- der Abschied

    Der Himmel weint, als die riesige Maschine auf die Startbahn zurollt. Der Höhepunkt des sich seit Wochen hinziehenden Abschieds ist erreicht, nun erstreckt sich unter mir diese monströse Stadt, in der ich vor fast genau zwölf Monaten landete. Während des Starts sehe ich Millionen von kleinen Lichtern immer kleiner werden und schließlich unter einer dicken Wolkendecke verschwinden. Die Natur als Spiegel der Seele. Eine in der Literatur häufig aufgegriffene Idee, um die Gefühle, die rübergebracht werden sollen, noch zu intensivieren. Fühle ich mich also traurig? Bin ich niedergeschlagen? Erstaunlicherweise nicht. Ich freue mich nämlich genauso wie vor einem Jahr auf das vor mir Liegende. Dazu kommt, dass ich meinen Abschied…

  • Australien

    Großer Rückblick

    Es ist gar nicht so schwer. Ich brauch mich nur hinsetzen und drauf losschreiben. Die Erwartungshaltung, die ich an mich selber in meinem letzten Blogeintrag habe ist glücklicherweise nicht allzu hoch, doch irgendwas lenkt mich ab, ist anders als sonst. Ist es vielleicht dieser 300 Zoll Bildschirm vor meiner Nase? Müsste da nicht ein kleiner Laptop, der manchmal plötzlich abstürzt und einen traurigen Smiley anzeigt, auf meinem Schoß liegen? Und wie? Was? Heute gehen wir nicht auf einen Aussichtspunkt und schauen uns den nächsten rot gefärbten Canyon mit einem von Wasser gefüllten Flussbett voller Meerjungfrauen an? Wie? Was? Keine einsamen, epischen  Gras-und Wüstenlandschaften voll von umherspringenden Kängurus? Hm? Hä? Müggelsee?…

  • Australien

    Geschafft!

    Ich will nicht lange drumherum reden, denn wie der Zufall es so will, haben Lucas und ich es auf den Tag genau heute, dem 29. Februar 2016, geschafft. Und wenn ihr euch fragt: “Welcher Zufall denn nun?”, dann fragt ihr genau richtig, denn es gibt dabei keinen Zufall, weil wir einfach zwei Planungsasse sind. Ach ihr habt nicht gefragt? Dann geh ich mal auch davon aus, dass sich in dem Moment in dem der Text gelesen wird nicht gefragt wird, was wir überhaupt geschafft haben. Daran sind wir aber auch selber schuld, also schonmal sorry für die Schreibpausen. Nach langem “Drumherumreden” packen wir also aus: Wir haben tatsächlich wie geplant…

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