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Camping in Südschweden – Eine Fotoreise
Für eine Woche reisten Lucas und ich durch Südschweden. Von Ystad aus schafften wir es bis hoch nach Jönköping und zum Sommen-See, mehrere hundert Kilometer, und doch nur einen Daumen breit auf der Landkarte. Wir zelteten meist in der Natur, wie zum Beispiel an Seen oder in Wäldern. Tagsüber schauten wir uns Nationalparks und Naturreservate an.
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Über die staubigen Straßen Ngaoundéré’s
Ngaoundéré liegt zwischen den dichten Regenwäldern des Zentrums und der Sahelzone im Norden und wird deshalb von vielen Reisenden übersehen. Ganz unverständlich ist das mit Blick auf die vielen Sehenswürdigkeiten im Rest des Landes sicherlich nicht – allerdings auch nicht ganz gerecht gegenüber dem Hochplateau Adamaouas, das durchaus einiges zu bieten hat. Zugfahrt von Yaoundé nach Ngaoundéré Meine Reise Richtung Norden begann mit einer Zugfahrt. Wer damit Reiseromantik verbindet, den muss ich leider enttäuschen. Statt Taschentuchwinken am Bahnsteig gab es eine finstere Nachtfahrt im vollen Sitzabteil der zweiten Klasse. Gute 16 Stunden war ich Gast im alten, aber belebten Waggon. Mein Vierer-Sitzabteil teilte ich mir mit sehr angenehmen und ruhigen…
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Von den Mbororo zum Kaffee-Tycoon: Wanderung am Petpenoun-See
Alle Wanderungen folgen der gleichen Chronologie. Man steigt auf einen Berg, ruft einmal laut „Ohh! Ahh!“, steigt hinab und hat danach eine Entschuldigung beim Abendessen auch den zweiten Tiramisu zu verschlingen. Soweit nichts Neues. In diesem Blogeintrag schreibe ich über meine Wanderung in Westkamerun und versuche euch neben dem Altbekannten auch etwas Abwechslung zu bieten: Die Nachbarschaft eines Mbororo-Dorfes mit einer groß-industriellen Kaffeeplantage. Wir starten unsere Reise am Petpenoun-See. Westkamerun, wie ihr bereits wisst, liegt auf einem Plateau und wird von einer wohltemperierten Hügellandschaft umgeben. Nicht wenige dieser Hügel sind vulkanischen Ursprungs und so haben sich über die Zeit auch einige Krater und Seen gebildet. Immer wieder wechseln unsere Fußsohlen…
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100 Minuten allein
100 Minuten allein. Nein, heute schreibe ich nicht, über einen, dank indischem Essen, besonders langen Aufenthalt auf der Toilette. Nach der Busfahrt in das Inland der Region „Kerala“, geht es Lucas noch ein bisschen schlecht, weswegen er sich im Zimmer unserer Unterkunft ausruhen will. Ich, vom schlechten Gewissen geplagt, ziehe meine Schuhe an, packe die Regenjacke ein und bin – das fällt mir erst richtig auf, als ich meinen Fuß aus der Tür setze – das erste Mal allein in Indien unterwegs. Nur ich und mein deutscher Rucksack. Da die Inder aber leidenschaftliche Sandalenträger sind (ohne Socken) fühle ich mich aber gar nicht so fremd. Den Stand, an dem wir…





