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Garoua – Stadt des Nordens
Ich bin der Arbeit wegen für eine Woche in Garoua, die mit ihrem Buschland zur Sahelregion gehört. Im Flieger fielen mir bereits die vielen schroffen Hügel um die in einem Hitzekessel liegende Stadt auf. Sie ist zuallererst gekennzeichnet durch eine trockene Hitze, im März klettert das Thermometer gerne einmal bis zu 45 Grad hoch, wenn es vorher nicht schon zerplatzt ist. Der Ort wird überwiegend von den einstigen Nomaden, den Fulbe bewohnt und ist überwiegend muslimisch.
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Gegen Wind und Wetter
Die Jalousien öffnen sich und hinein scheint die Sonne. Den Himmel zieren nur dünne, streifenförmige Wolken, deren Namen nur mein Vater kennen würde. Draußen ist es zwar immer noch sehr kalt, doch das hindert die Busse heute nicht am Fahren. Noch bevor ich meine Tour zum Cap Griz Nez starte, besteige ich den Leuchtturm direkt neben meiner Unterkunft, in der Nähe des Hafens von Calais. Zusammen mit einem sich sehr in der Gegend auskennenden Leuchtturmmitarbeiter und einem Schweizer Pärchen erklimme ich die zweihundertund…waren es fünf? Stufen des Leuchtturms. Oben angekommen hat man eine schöne Sicht und ist sogar etwas höher als wenn man auf das Rathaus steigt. Zwar ist das…



