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Tirana nach Budapest – Eine Odyssee
Während diese sich nach unserer Ankunft in einem Spa-Hotel wie Götter behandeln ließen (zugegebenermaßen, das ist es, was wir Berliner sind), erlebte ich eine Odyssee ganz anderer Art. Trotz geringer Ausgaben auf der Wanderung, hielt ich es für angemessener in einem vom Internet empfohlenen Hostel zu übernachten. Als ich in dieses hineintrat, empfing mich eine düstere Gesellschaft herumlungernder Männer mit blutunterlaufenden Augen. Der rötlich-leuchtende Vorraum war mit schwitziger Luft geschwängert. Ich erkundigte mich bei demjenigen aus der Gruppe, der es noch am ehesten vollbrachte, ein minimales Maß an Vertrauen in mir zu erwecken, nach dem Gastgeber. Als dieser in seinem verschwitzten Feinripphemd hustend aus seinem Zimmer torkelte und mir das…
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Ein erster Rundgang
Wie bei einer von Vati gebauten Modelleisenbahn formen sich Felsen, Täler, Flüsse und Bäume in Luxemburg zu einer pittoresk anmutenden Landschaft. So jedenfalls besagen es die vielen Reiseführer, die ich nicht gelesen habe. Da wo mein erster Spaziergang begann, war allerdings noch nicht sonderlich viel von künstlich auf eine Holzplatte geklebten Plastikbäumen, an deren Boden zu dick aufgetragener und hart gewordener Klebstoff rausragte, zu sehen. Geschweige denn von schönen Landschaften. Dafür ging es architektonisch heiß her, denn ich startete im Europazentrum Luxemburgs – dem Kirchberg-Plateau. Morgens waren die breiten Straßen zwischen den vielen kolossalen Glasbauten wie leergefegt. Nur ein paar Sportler rannten mal links, mal rechts an mir vorbei. Mutterseelenallein…


