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Zwei Unterschiedliche Begegnungen
Nach dem Frühstück überlegte ich mir, was ich mit dem Tag anfangen könnte. Da Wetter schien etwas wechselhaft, also entschloss ich mich in meiner Sturheit dazu an den nur fünf Kilometer entfernten Strand zu fahren. Ohne die 20 Kilogramm auf dem Hinterrad, fuhr es sich deutlich angenehmer. Beim Passieren ließ ich den Ort Mboro noch einmal genauer auf mich wirken. Es gab einige Hauptverkehrsstraßen, an denen sich ein reges Treiben beobachten ließ, sonst aber nichts was diesen Ort an sich unverkennbar machte. An den Straßenrändern, vor ihren Häusern, saßen die Mütter, oft nur ein Tischchen vor ihnen platziert, darauf fünf Limetten und eine Schale Nüsschen. Im Plausch mit ihrem Gegenüber…
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Sandwege, Rosa See und eine Lüge
Wegen der unweigerlich näherkommenden Mittagshitze wollte ich auf keinen Fall zu spät losfahren. Sobald es also hell wurde, sattelte ich mein Ross, auch, um dem starken Verkehr in Dakar zu entkommen. Meine Route, ich hatte sie so gelegt, dass ich möglichst wenig durch die Großstadt Dakar fahren musste, sollte Richtung Norden nach Mboro führen. Schon von meinen beiden Gastgeberinnen verabschiedet, schnallte ich vor dem Haus stehend meine zwei Radtaschen an mein Fahrrad. Jetzt ist der Moment also gekommen. Hatte ich zu viel dabei? Bestimmt. Ich hatte mich schlussendlich dazu entschieden für alle Notfälle mein Zelt und die Isomatte mitzunehmen und über den beiden Radtaschen zu verstauen. In den letzteren waren…



