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Amorgos Reisebericht – Yoga, Meer und ein sterbendes Kloster
Wir erreichen die Insel bei Morgendämmerung. Eine langgezogene Bergkette liegt vor uns im Schatten, während das Meer schon unsere müden Augen blendet. Wir docken an. Unsere Fähre ruht im Hafen wie ein zu groß geratenes Ausstellungsstück, ein letztes Relikt des großen, windigen Naxos, das nun hinter uns liegt. Vor uns: ein tiefer Atemzug, Amorgos. Ich versuche, diesen Bericht ohne die üblichen Wörter zu schreiben: kein Weiß, kein Blau, kein Sonnenuntergang. Denn auch wenn es das alles reichlich gibt, bleibt mir Amorgos eher als eine Insel in Erinnerung, die die ganze Aufmerksamkeit gar nicht will. Aegiali – unser neues Zuhause Aegiali liegt in einer vom Wellengang geschützten Bucht. Die Stimmung: verschlafen,…


